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Die Bilanz von Katheter, Stent und Bypass: ein Fiasko

Bereits 2003, nachdem schon Millionen von Herzkathetern geschoben und eine Unzahl von Stents gesetzt waren, veröffentlichte die weltberühmte Mayo Klinik in den USA folgende Erkenntnisse:

Katheter und Stent verhüten keinen Infarkt und verlängern kein Leben.
Stents verhüten die Ausbildung einer erneuten Verengung an gleicher Stelle, senken jedoch nicht die Häufigkeit von Infarkten und Todesfällen.

Spätere Untersuchungen kamen zu demselben Ergebnis. So lautete das Fazit der Courage Study, die 2007 an 2.000 Patienten mit schweren Kranzgefäßverschlüssen durchgeführt wurde:

Katheter plus Stents, die zur Beseitigung von Kranzgefäßverschlüssen eingesetzt werden, sind nicht in der Lage, das Leben zu verlängern.
Katheter plus Stents bieten keinen Schutz vor einem Herzinfarkt.

An diesen Daten und Schlussfolgerungen gibt es keinen Zweifel – doch wenn Sie meinen, dass daraufhin die Katheterei weltweit nachgelassen hat, dann irren Sie sich. Die Kardiologen waren nicht bereit, den Katheterwahn zu stoppen. Den Patienten wurde weiter – und wird bis heute –, vermittelt, dass ein Kathetereingriff vor einem Infarkt schützt und lebensrettend wirkt. Ungeachtet aller gegenteiligen Beweise.

Wir Deutsche sind Weltmeister im Katheterschieben. Knapp eine Million Herzkatheter-Untersuchungen werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt, in etwa 400.000 Fällen wird mit Stents behandelt. Trotz des großen damit einhergehenden Risikos, dass es dabei zu Komplikationen und Todesfällen kommt:

Bei jedem 6. Katheter-Eingriff mit Stent traten Komplikationen wie größerer Blutverlust, Nierenversagen und anderes mehr auf.

0,7% der Patienten verstarben innerhalb von 30 Tagen nach einem Kathetereingriff mit Ballon und Stent. Bei 400.000 Eingriffen sind das knapp 3.000 Tote.
(Statistik der AOK, 2013)

Auch beim Thema Bypass-OP sieht es nicht besser aus. Schon nach zehn Jahren der Bypass-Operationen am Herzen lag die ganze Wahrheit offen zutage. Das damals führende Herzzentrum in Houston, Texas zog bereits 1977 folgende Bilanz:

„Nach den vorliegenden Daten spricht nichts dafür, dass durch die Bypass-OP ein Herzinfarkt verhindert oder der Entwicklung einer Herzschwäche vorgebeugt wird. Bei der überwiegenden Mehrheit der operierten Patienten wird das Leben nicht verlängert.“

An dieser Bilanz hat sich bis heute nichts geändert.

Die Bypass-OP war angetreten, Herzinfarkte zu verhüten. Nach schulmedizinischer Auffassung sind die Kranzgefäßverschlüsse das entscheidendes Risiko für einen Herzinfarkt, also werden bei einer Bypass-OP diese Kranzgefäßverschlüsse mit Hilfe von eingepflanzten gesunden durchgängigen Adern umgangen. Entgegen dieser gängigen Auffassung, zeigen jedoch alle Studien, dass durch die Bypass-OP tatsächlich kein Infarkt verhindert wird. Die ernüchternde Erkenntnis: Patienten, die eine Bypass-OP über sich ergehen lassen mussten, erfahren durch diesen Eingriff keinen Schutz vor einem Herzinfarkt.

Fazit:
Die Kranzgefäße werden in ihrer Bedeutung für den Herzinfarkt vollkommen überbewertet. Katheter, Stent und Bypass haben keinerlei Einfluss auf die Entstehung eines Herzinfarkts

Published inAllgemein

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