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Zur Person

fotoAls Facharzt für Allgemeinmedizin war ich über 30 Jahre in Hamburg-Eimsbüttel hausärztlich tätig. Nach Beendigung meiner kassenärztlichen Tätigkeit im Sommer 2013 konzentriere ich mich auf eine Herz- und Strophanthin-Sprechstunde und Akupunktur. Auch wenn ich reichlich Kritik an der „Schulmedizin“ im allgemeinen und speziell an der schulmedizinischen Behandlung Herzkranker übe, bin ich selber ein „Schulmediziner“. Meine ärztliche Tätigkeit basiert auf den anerkannten naturwissenschaftlichen Grundlagen der modernen Medizin. Allerdings habe ich von Anbeginn an versucht, mich intensiv über diesen Rahmen hinaus umzusehen.

Schon sehr frühzeitig fand ich den Weg zur Akupunktur, die viel mehr ist als eine Schmerzbehandlung, sehr hilfreich auch für Herzpatienten. Später lernte ich 10 Jahre lang „Tai-Chi“, dessen weiche fließende Bewegungen mir ein Gefühl vom „inneren Energiefluss“ vermittelten. Ich muss gestehen, dass ich erst dadurch das Wesen der traditionellen chinesischen Medizin begriffen habe.

Ayurveda, das hochdifferenzierte System der klassischen indischen Naturheilkunde, stand einige Jahre auf dem Programm, auch viel Psychologie, „ekstatische Trance“, schamanische Heilkünste am Amazonas und anderes mehr. Reisen ist eine meiner Leidenschaften. Ausgedehnte „Weltreisen“ führten mich in den letzten 20 Jahren vielfach nach Asien, Nahost, Afrika, Mittel- und Südamerika. Fremde Kulturen zu erleben, fasziniert mich jedes Mal von Neuem. Außerdem galt mein Interesse den unterschiedlichsten traditionellen Heilansätzen. 2010 war ich mit einer Hilfsorganisation, „German Doctors“, früher „Ärzte für die 3. Welt“, 6 Wochen in Slum-Ambulanzen in Kalkutta allgemeinärztlich tätig, eine hochspannende und beglückende Zeit. 2014 das gleich im Mathare Valley, einem riesigen Slumgebiet in Nairobi. Dort lernte ich nicht nur Elend kennen, sondern auch die nicht unterzukriegende Lebendigkeit und Lebensfreude der Afrikaner.

Frühzeitig als junger Arzt bin ich auf wissenschaftliche Texte gestoßen, die mir die Fragwürdigkeit der klassischen Infarkttheorie vor Augen führten. Recht bald schon hatte ich eine Idee vom typischen Steuerungsdefekt der Herztätigkeit beim Infarktpatienten. Daraufhin habe ich mich in die wissenschaftliche Literatur zum Thema Herzinfarkt eingearbeitet und diese Spur zeit meines Lebens nicht wieder verlassen.

Zusammen mit einigen ärztlichen Mitstreitern habe ich 1982 die westdeutsche Sektion der „Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg“ („IPPNW“) mitgegründet und war in dieser Organisation, die damals schnell auf 10 000 ärztliche Mitglieder anschwoll, 5 Jahre lang im Vorstand engagiert. 1985 wurde die IPPNW mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Viele Jahrzehnte bin ich mittlerweile mit meiner temperamentvollen Frau Elizabeth verheiratet, sie stammt aus Minneapolis/Minnesota. Wir leben in Hamburg, haben 2 erwachsene Kinder und 3 entzückende Enkelkinder.