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Wozu diese Homepage?

Viele Patienten kriegen nach einem Herzinfarkt nicht richtig die Kurve. Die täglichen Berge an Tabletten wecken keine Begeisterung, vor allem, weil sie statt Besserung das Gegenteil zu bewirken scheinen: Der Körper verliert an Frische, mit dem Antrieb hapert es, unerklärliche Stimmungsschwankungen machen zu schaffen. Manche wirft es ganz aus der Bahn. Sie werfen beruflich das Handtuch und streben die Frührente an. Und das alles passiert nicht wenigen Infarktpatienten, die doch die Folgsamsten sind, die man sich denken kann, die alles getan haben, was ihnen ärztlicherseits empfohlen wurde.

Es ist ja nicht gerade wenig, was die Medizin den Infarktpatienten zu bieten hat, hochtechnische Spitzenleistungen. Dennoch wächst das Unbehagen. Früher wurde mehr Bypass-operiert, heute wird fast jedem ein Stent gesetzt. Daraufhin haben die meisten Patienten eine Zeit lang Ruhe und keine Schmerzen mehr. Doch dann verstirbt der Bypass-Operierte unerwartet und der mit seinem Stent erleidet seinen nächsten Infarkt. Das kann nicht Sinn der Sache zu sein. Bei genauerem Hinsehen sind die Ergebnisse der Infarktbehandlung ein einziges unerfülltes Versprechen. Symptome werden gebessert, ursächliche Hilfe im Sinn von Infarktverhütung und Lebensverlängerung ist Mangelware.

Wo steckt der Fehler? Der Fehler steckt sozusagen im System. Wenn ich Ihnen sage, dass die verstopften Kranzgefäße in ihrer Bedeutung und Gefährlichkeit weit überschätzt werden und dass ein Herzinfarkt in vielen Fällen ganz anders entsteht, unabhängig davon, wie stark die Kranzgefäße verengt sind, dann werden viele von Ihnen mit einem mitleidigen Lächeln auf meine weiteren Ausführungen verzichten. Das kann ich nicht verhindern. Das liegt daran, dass jegliche Kritik am klassischen Modell der Infarktentstehung in den letzten Jahrzehnten konsequent an den Rand gedrängt und ausgeblendet wurde. Kritische Stimmen gab es im 20. Jahrhundert genug, heute ist alles auf Stromlinie getrimmt.

Bei Infarktpatienten besteht ein bestimmter charakteristischer Defekt in der übergeordneten Steuerung der Herztätigkeit. Dieser Steuerungsdefekt ist eine wichtige Ursache des Herzinfarkts unabhängig von allen Verengungen der Kranzgefäße. Das ist das Resultat aktueller Forschung. Ich vermittle Ihnen diese Zusammenhänge in dieser Website in allen Einzelheiten. Meine Gedanken hierzu habe ich in mehreren Büchern und wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht.

Ich zeige Ihnen außerdem in aller Ausführlichkeit und Anschaulichkeit, wieso die verengten Kranzarterien in der Regel die Durchblutung des Herzmuskels überhaupt nicht behindern. Mir ist es wichtig, Ihnen deutlich zu machen, dass Herzinfarkte aus unterschiedlichen Gründen entstehen und dass unter den verschiedenen Ursachen die Kranzgefäße eher zweitrangig sind und ganz sicher nicht die wichtigste Rolle spielen.

Wenn die verstopften Kranzgefäße so gefährlich sind, wie behauptet, dann sind alle heute üblichen Therapiemaßnahmen nur konsequent. Wenn die meisten Herzinfarkte jedoch aus ganz anderen Gründen entstehen, dann gehen die gängigen High-Tech-Prozeduren zumeist am Kern der Sache vorbei. Dann sitzen die Patienten eigentlich in einer Falle. Es wäre doch schön, da wieder herauszukommen.

Die am Häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Herzinfarkt sind der Leitfaden dieser Homepage. Dabei biete ich Ihnen sehr viel Information, damit Sie Ihre bisherigen Vorstellungen überdenken können. Ich zeige Ihnen Wege, wie Ihr persönliches Herzrisiko ermittelt werden kann und wie es um Ihre längerfristige Prognose bestellt ist. Und ich gebe Ihnen einen ganzen Katalog an Massnahmen an die Hand, um vorbeugend Ihr Herz zu schützen. Viel Gutes für Leib und Seele wird dabei angesprochen und das von der Schulmedizin geächtete Strophanthin erhält seinen Platz.

Ich empfehle Ihnen, die 12 Fragen und Antworten möglichst in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen. Vieles wird für Sie dann leichter verständlich. Für alle Aussagen in meinem Text, die von der klassischen Linie abweichen, habe ich im 12. Abschnitt die wissenschaftlichen Arbeiten zitiert, auf denen diese Zusammenhängen beruhen. Unter www.pubmed.gov lassen sich fast alle dieser Publikationen aufrufen und zumindest in der Zusammenfassung, gelegentlich im Volltext, nachlesen. Für diejenigen, die meinen Text in Ruhe durcharbeiten wollen, sind die einzelnen Abschnitte dieser Website jeweils als PDF-Datei zum Ausdruck vorbereitet. („Druckversion„). Für Freunde und Bekannte aus dem Ausland liegt eine englischsprachige Version dieser Website vor: www.heartattacknew.com.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

Dr. Knut Sroka