Header

Wie bekommt man „Strophanthin“?

Wenn jemand nach den bisherigen Ausführungen gern selber Strophanthin einnehmen möchte, dann ist zu beachten: Strophanthin ist eine Arznei, die vom Arzt verschrieben werden muss.

Wenn Sie zu Ihrem Arzt, sei er Allgemeinarzt, Internist oder Kardiologe gehen und ihn um die Verschreibung von Strophanthin bitten, werden Sie in der Regel auf Granit beißen. Strophanthin wird von der Schulmedizin mit „Digitalis“ in einen Topf geworfen.  „Digitalis“ treibt den Sauerstoffverbrauch des Herzens in die Höhe, was bei Angina pektoris und Herzinfarkt keineswegs angebracht ist. Strophanthin dagegen senkt den Sauerstoffverbrauch des Herzens. Alle Unterschiede zwischen Digitalis und Strophanthin werden von schulmedizinischer Seite hartnäckig ignoriert. Eingehende Kenntnisse darüber, wie Strophanthin genau wirkt und was es alles bewirkt, sind leider aus der ärztlichen Ausbildung ausgegrenzt. Von diesem Teufelszeug sollten Sie die Finger lassen, wird Ihnen geraten, verschrieben wird Ihnen im allgemeinen nichts.

Es gibt nur wenige Ärzte, die sich mit Strophanthin gut auskennen und dieses Mittel verschreiben. Wie kommen Sie an deren Adressen?

Dr. Wieland Debusmann, der selber im jungen Alter von 42 einen Herzinfarkt erlitt, ist ein „Strophanthin-Erfahrungsexperte“. In seiner sehr informativen Website www.strophantus.de werden alle Aspekte zum Thema Strophanthin beleuchtet. Dort findet sich auch eine Liste von Ärzten, vorzugsweise aus Deutschland, die Strophanthin verschreiben.

Für alle, die sich richtig in das Thema hineinknieen möchten, ist die „Strophanthin-Fibel“ von Rolf-Jürgen Petry (89) eine empfehlenswerte Lektüre.

Aufgrund langjähriger Erfahrung halte ich Strophanthin für ein sehr gutes Medikament bei Herz-Kreislauferkrankungen und setzte dieses Mittel in meiner Praxis viel ein. Ich habe diesbezüglich eine gesonderte Sprechstunde eingerichtet, zu der der Link: „Bei Fragen an Dr. Sroka“ näher informiert. Ich rezeptiere Strophanthin allerdings nur unter der Voraussetzung , dass ich einen Patienten persönlich kennengelernt und untersucht habe und natürlich nur dann, wenn ich der Meinung bin, dass es ihm helfen wird. Telefonische Verschreibung auf Wunsch eines Patienten mache ich nicht. Wiederholungsrezepte stelle ich aus. Aber es ist mir wichtig, meine Strophanthin-Patienten in gewissen Abständen immer wieder in der Praxis zu sehen, um sie ärztlich begleiten und führen zu können. Ich bin kein Freund unkontrollierter Einnahme dieser Arznei.

Gegenwärtig wird Strophanthin vor allem in flüssiger Form produziert, also als Tropfen eingenommen. Die Tropfen werden bevorzugt auf die Zunge geträufelt und über die Zungen-, Mund- und Wangenschleimhaut aufgenommen. Hierbei können Reizungen speziell des Zahnfleischs auftreten. In diesen Fällen ist dazu übergehen, die Strophanthin-Tropfen zu schlucken, so dass sie über den Dünndarm in den Körper gelangen. Dabei können leichtere Irritationen des Darms auftreten, das heißt, es kann zu weichem Stuhl oder auch Durchfall kommen. In diesen Fällen muss die Tropfenzahl reduziert werden. Insgesamt halten sich die Nebenwirkungen der Strophanthin-Tinkturen, die gegenwärtig im Handel sind, in engen Grenzen.

Prinzipiell verträgt sich Strophanthin mit den gängigen Herz-Kreislaufmitteln. Dennoch sollten Sie hinsichtlich der Verträglichkeit von Strophanthin mit Ihren bisherigen Medikamenten und speziell zu der Frage, was man denn unter der Einnahme von Strophanthin womöglich reduzieren oder weglassen könnte, dringlich den Rat eines Arztes suchen, der mit diesen Fragen erfahren ist.

Es gibt homöopathische Strophanthin-Zubereitungen wie “Strophactiv D4″, die ohne Rezept frei verkäuflich in allen Apotheken hierzulande erhältlich sind. Manchen Patienten helfen diese Zubereitungen. Die wesentlich konzentrierteren Tropfen der Strophanthin-Tinktur eröffnen jedoch ganz andere Behandlungsmöglichkeiten.


Diesen Artikel als PDF herunterladen

Zurück zur Übersicht »